Wissenschaftliche Umfrage zum medizinischen Cannabis-Konsum

Bitte teilnehmen! Mit der Teilnahme an dieser Studie leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Grundlagenforschung im Bereich von Cannabis und Cannabinoidmedikamenten aus Gesundheitsgründen. Die Studie wird durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) finanziert.

Doctor writing on prescription blank and bottle with medical canDas Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF) führt eine Studie zu Selbstmedikation mit Cannabis durch. Der Zugang zu Cannabinoidmedikamenten (vom Arzt verschriebene Medikamente, welche THC/CBD enthalten) ist nach wie vor mit administrativen Hürden verbunden und die Krankenkassen nicht verpflichtet, die Kosten zu übernehmen. Entsprechend gibt es eine erhebliche Anzahl PatientInnen, welche sich Cannabis auf anderem Weg beschaffen.

Ziel der aktuellen Studie ist es, Cannabiskonsumierende, die einen eigentlich gesetzlich verbotenen Gebrauch von Cannabisprodukten aus Gesundheitsgründen pflegen, genauer zu beleuchten. Dies soll wertvolle Hinweise für die Ausgestaltung rechtlicher Rahmenbedingungen für den Zugang zu Cannabis zu medizinischen Zwecken liefern. Ultimatives langfristiges Ziel ist eine Kostensenkung von aus Gesundheitsgründen benutztem Cannabis und Cannabinoidmedikamenten sowie die Eliminierung administrativer Hürden.

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3 Kommentare

  1. Yorik
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    Ich wünsche euch viele Teilnehmer und einen Erfolg für uns alle.
    Mir ist es zu weit weg um teilnehmen zu können, so weit kann ich gar nicht mehr fahren.
    Die sollen endlich das Gras für alle Wewehchen als erstes zu testendes Medikament deklarieren,
    dann kann jeder selber raus finden ob es ihm hilft. Das Problem ist der allgemeine Umgang mit Krankheit und Medikamenten, solange die Medikamentenindustrie bestimmt was gut und was böse ist,
    solange Heilmittel aus der Natur welche seit tausenden von Jahren Anwendung fanden schlecht geredet werden zwecks Gewinnmaximierurung durch Chemie, solange die Pharmalobby Hand in Hand mit der Politik geht, solange diese Industrie Verluste macht wenn sie nicht am medizinischen Cannabis beteiligt werden…solange wird sich nichts ändern.
    Wisst ihr was. Ich bin der Meinung dass die Industrie absolut gar nichts an den natürlichen Heilmitteln verdienen darf. Die gehören in Kräuterapotheken direkt von den Kräuterbauern.
    Es muss jedem Kranken freigestellt sein kostengünstig zunächst die natürlichen Mittel auszuprobieren bevor man zur Chemie greift. Die Pharmaindustrie hat absolut gar nichts bei den Kräutern zu verdienen welche normal von Heilerinnen und Schamanen anempfohlen werden.
    Nur weil diese Industrie absolut alles an sich gerissen hat um sich fett zu verdienen heisst das nicht das wir da komplett andere Forderungen stellen könnten. Nur weil es so ist wie es sich diese Industrie eingerichtet hat in den letzten 100 Jahren.
    Cannabis wächst überall wo es ausreichend Sonne gibt, es gibt riesige Felder in Afghanistan, nur weil es illegal ist, ist es so teuer. Genau so wie Kartoffeln ein Grundnahrungsmittel sind, genau so ist Cannabis ein Grundheilmittel und wenn es auch nur einen Funken Gerechtigkeit gibt darf dieses Grundheilmittel nicht verboten und schon gar nicht teuerer im Verhältnis als Kartoffeln sein. Und müsste nicht, es wächst überall.

    Das Video hier informiert ganz gut und zeigt mit WAS wir es in Wirklichkeit zu tun haben.
    https://www.youtube.com/watch?v=1fIYFSe-PPs
    Ich meine wir müssen in unseren Forderungen viel weiter gehen als die Studie es beabsichtigt,
    natürlich werden eher kleine Schritte funktionieren, diese Studie ist ein sinnvoller kleiner Schritt.
    Unsere Situation zeigt, das wir alles andere als der Souverän sind.

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    • Gerhard Girschweiler
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      Merci Yorik für deinen Beitrag. Auch wenn du weit weg bist, kannst du an der Umfrage trotzdem teilnehmen. Du kannst alle Fragen online beantworten.

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